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Der Fußballkreis Lüdinghausen

Der Kreis Lüdinghausen ist ein faszinierendes Gebilde. Im Norden dominiert die Landwirtschaft. Ein Ernteeinsatz beschäftigt die ganze Familie. Die Beamten- und Hochschulstadt Münster strahlt aus. Der südliche Teil wird vom Ruhrgebiet geprägt. In Selm, Werne und Bockum-Hövel stehen Zechen. Hier wird hart unter Tage Geld verdient. Auf dem Fußballfeld treffen darum nicht nur Mannschaften unterschiedlicher Vereine aufeinander, sondern unterschiedliche Kulturen. Die Kumpelkinder pöhlen gegen Bauernblagen.
Der Kreis Lüdinghausen umfasst im Norden die Gemeinde Senden mit Venne, Ottmarsbocholt und Davensberg. Neben der Kreisstadt Lüdinghausen ist im Osten Seppenrade zu finden. In Richtung Vest grenzt die Stadt Olfen den Kreis ab. Selm, Bork, Cappenberg und Altlünen bringen mit Werne eine ganz andere Mentalität ein. Stockum bietet mit dem Gersteinwerk Arbeit, Bockum-Hövel wird von der Zeche Radbod geprägt. Walstedde und Drensteinfurt sind im Osten zu finden. Daneben liegen Davensberg, Ascheberg und Herbern. Mitten im Gebilde sind Capelle, Südkirchen und Nordkirchen zu finden. Der Kreis Lüdinghausen hat bis 1974 Bestand.

Zum 1. Januar 1975 wird er mit der kommunalen Neuordnung Geschichte. Drensteinfurt und  Walstedde kommen zum Kreis Warendorf, Bockum-Hövel zu Hamm, Werne mit Stockum, Selm mit Bork und Cappenberg sowie Wethmar und Alstedde zum Kreis Unna. Lüdinghausen mit Seppenrade, Ascheberg mit Herbern und Davensberg, Nordkirchen mit Südkirchen und Capelle, Olfen mit Vinnum sowie Senden mit Ottmarsbocholt und Venne zum Kreis Coesfeld. Der Fußballkreis bleibt aber erhalten.

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